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Der KNAUS L!VE TRAVELLER zählt zu den Alkoven Wohnmobilen der Marke KNAUS.
Dieser Beitrag fasst öffentlich zugängliche Erfahrungsberichte, Nutzerkommentare, Rückrufe und häufig genannte Schwachstellen zusammen.
Die genannten Punkte stellen keine offizielle Fehlerstatistik dar, sondern sollen Käufern und Besitzern helfen, kritische Bereiche gezielt zu prüfen.
Hinweis: Dieser Beitrag bezieht sich auf verschiedene Varianten des KNAUS L!VE TRAVELLER, darunter 550 DB, 600 DKG, 650 DG auf Fiat-Basis.
Was sind die größten Schwachstellen beim KNAUS L!VE TRAVELLER?
Die folgenden Hinweise basieren auf Erfahrungsberichten, Nutzerkommentaren und öffentlich zugänglichen Quellen. Sie zeigen wiederkehrend genannte Problemfelder des KNAUS L!VE TRAVELLER, stellen jedoch keine offizielle Fehlerstatistik dar.
In den ausgewerteten Erfahrungsberichten zum KNAUS L!VE TRAVELLER finden sich einzelne Beanstandungen am Aufbau und an der Verarbeitung.
Vereinzelt genannte Punkte:
- Alterung und Verfärbung von Dekorfolien: Bei einem älteren LIVE TRAVELLER wird eine deutliche Verfärbung der Dekorfolien auf der stärker der Sonneneinstrahlung ausgesetzten Fahrzeugseite beschrieben.
- Einzelne Verarbeitungs- und Befestigungsmängel an Aufbau- beziehungsweise Anbauteilen.
Eine ausreichend belegte Häufung bestimmter Verarbeitungsmängel über unterschiedliche L!VE-TRAVELLER-Fahrzeuge hinweg ist aus den ausgewerteten Berichten derzeit nicht erkennbar.
In den ausgewerteten Erfahrungsberichten konnten bislang keine ausreichend häufig wiederkehrenden Feuchtigkeits- oder Wassereintrittsschäden identifiziert werden, aus denen sich ein spezifischer Schwachstellenbereich des KNAUS L!VE TRAVELLER ableiten lässt.
Einzelne Hinweise auf Feuchtigkeits- beziehungsweise Alkovenschäden reichen nach der derzeitigen Quellenlage nicht aus, um daraus ein wiederkehrendes Problem der Baureihe abzuleiten.
Wichtig: Umfangreich dokumentierte Feuchtigkeitsschäden an Fahrzeugen der Vorgängerbaureihe KNAUS SKY TRAVELLER wurden bei dieser Bewertung nicht dem L!VE TRAVELLER zugerechnet.
Bei Elektrik und Elektronik finden sich einzelne Berichte über Störungen der 12-V-Versorgung beziehungsweise der elektrischen Installation. Die beschriebenen Fälle weisen jedoch unterschiedliche technische Ursachen auf.
Vereinzelt genannte Punkte:
- Ausfall der 12-V-Aufbauversorgung: Bei einem L!VE TRAVELLER 650 DG wird ein vollständiger Ausfall der 12-V-Versorgung des Aufbaus einschließlich des Kontrollpanels trotz angeschlossener 230-V-Versorgung beschrieben.
- Fehlerhafte Kabelverlegung: Bei einem L!VE TRAVELLER 600 DKG fielen während eines Dauertests beide Rückleuchten aus. Als Ursache wurden laut Testbericht falsch verlegte Kabel festgestellt.
Aus diesen unterschiedlichen Einzelbefunden lässt sich derzeit kein einheitlicher oder wiederkehrender Defekt eines bestimmten elektrischen Bauteils ableiten.
Bei Technik und Ausstattung finden sich einzelne Beanstandungen, bislang jedoch kein klar wiederkehrender, speziell für den KNAUS L!VE TRAVELLER charakteristischer Schwachstellenbereich.
Vereinzelt genannte Punkte:
- FrostControl im Winterbetrieb: Bei einem L!VE TRAVELLER 650 DG wird ein wiederholtes vorzeitiges Auslösen des Frostschutz-/Ablassventils bei niedrigen Außentemperaturen beschrieben, obwohl der Innenraum beheizt wurde.
- Einzelne Funktions- und Verarbeitungsmängel an Ausstattungsbauteilen.
Im Bereich Möbel und Innenausbau konnten in den ausgewerteten Erfahrungsberichten bislang keine ausreichend häufig wiederkehrenden Beanstandungen identifiziert werden, aus denen sich ein spezifischer Schwachstellenbereich des KNAUS L!VE TRAVELLER ableiten lässt.
Einzelne Auffälligkeiten an Klappen, Befestigungen oder anderen Innenausbauteilen zeigen nach der derzeitigen Quellenlage kein ausreichend einheitliches oder wiederkehrendes Muster.
Für Fahrzeuge der Baureihe KNAUS L!VE TRAVELLER ist eine Rückrufaktion bekannt.
- Isofix-Befestigung – Rückrufcode 2601, KBA-Referenznummer 16529R
Individuelle Garantie-, Gewährleistungs- oder Reparaturmaßnahmen an einzelnen Fahrzeugen sind nicht mit einer allgemeinen Serviceaktion oder einem offiziellen Rückruf gleichzusetzen.
Rückrufe und Serviceaktionen des KNAUS L!VE TRAVELLER
Betroffene Fahrzeuge
L!VE I, VAN TI, L!VE WAVE, SKY TI, SUN TI, L!VE TI, SKY WAVE, L!VE TRAVELLER, Box Time, BOXSTAR, BOXLIFE, SKY I, SUN I, VAN I, KNAUS TOURER VAN, VAN TI PlUS, VAN WAVE, KNAUS TOURER CUVISION, White Label Brinkmann TI, White Label Brinkmann TR, EUROCAR aus dem Produktionszeitraum 23.05.2017 bis 27.04.2026
Problem:
Mangelhafte Schweißnaht am Isofixbügel kann im Falle eines Unfalls brechen und das Verletzungsrisiko für Kinder im daran befestigten Kindersitz erhöhen.
Maßnahme:
Die Isofix-Bügel werden geprüft und ausgetauscht, sofern die Schweißnaht nicht ordnungsgemäß ausgeführt wurde.
Ob für ein Fahrzeug eine Rückruf- oder Serviceaktion veröffentlicht wurde, kann über die offizielle Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) geprüft werden. Ob die jeweilige Maßnahme bei einem konkreten Fahrzeug bereits durchgeführt wurde, kann in der Regel ein KNAUS Vertragshändler anhand der Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) feststellen.
Welche Probleme oder Mängel hat dein KNAUS L!VE TRAVELLER?
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Viele Kaufinteressenten informieren sich vor dem Kauf gezielt über Erfahrungen echter Besitzer. Mit deinem Kommentar hilfst du dabei, typische Schwachstellen frühzeitig zu erkennen, Probleme besser einzuordnen und mögliche Folgekosten zu vermeiden.
Auch kurze Erfahrungsberichte oder einzelne Hinweise können anderen Besitzern und Kaufinteressenten weiterhelfen.
Hilfreiche Angaben
- Modellbezeichnung (z. B. L!VE TRAVELLER 650 DG)
- Neu- oder Gebrauchtfahrzeug
- Baujahr / Modelljahr
- Händler oder Verkaufsstelle
- Festgestellte Mängel, Probleme oder Schwachstellen
- Lösungen, Reparaturen oder Tipps für andere Besitzer
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Wir haben Erfahrungen gesammelt mit dem Vorgängermodell des Live Travellers, der in der Modellgeneration davor noch Sky Traveller hieß. Wir kauften 2015 im Frühjahr einen Sky Traveller 500D, ein sehr kleines Alkovenfahrzeug (BJ 05/2013). Zunächst fühlten wir uns durchaus sehr wohl darin und hatten auch einige tolle Urlaube verbracht. Es handelte sich um ein seinerzeit anderthalb Jahre altes Fahrzeug, das zwei Mietsaisons gelaufen war und optisch im Aufbau wie im Führerhaus hervorragend dastand. 2015 waren auch die Preise noch top und wir bekamen sehr viel Wohnmobil für angemessenes Geld.
Ab 2017 stellten sich allerdings mehrere erhebliche Probleme ein, die letztlich zum Verkauf des Fahrzeuges führten. So bemerkten wir während eines Wochenendtrips den weich gewordenen Unterboden unter der Dinette. Die Demontage der Sitzecke und das Eröffnen der Bodenplatte zeigte eine Verrottung von fast 1m² Größe. Verursacher war der in der Seitenwand eingebaute Einfüllstutzen für Frischwasser. Knaus hatte dort leider den Entlüftungsschlauch nicht angeschlossen. Das fiel bei der Tankbefüllung nicht auf, da der Tank über den Bodenüberlauf entlüften konnte. Leider waren in der Serviceklappe der Wassereinfüllstutzen und der Entlüftungskanal miteinander verbunden und letzterer nicht mit einem Blindstopfen versehen. So lief bei jeder Tankbefüllung etwas Wasser aus dem Entlüftungskanal hinter die Möbel und versickerte zwischen Bodenplatte und Wand. Die Reparatur hat mich seinerzeit drei Monate gekostet.
Schlecht konstruiert ist leider auch die Dusche. Die Duschwanne ist nur 5cm hoch, die Abdichtung zu den Fahrzeugwänden hin geschieht durch eine umlaufende Plastikwand in der Duschkabine, die in der Duschtasse überlappt. Wie in vielen Wohnmobilen läuft allerdings das Wasser nicht optimal ab und bleibt einige Sekunden in der Duschwanne stehen. Hat das Fahrzeug dann Gefälle nach links (zur Fahrerseite hin), läuft das Wasser zwischen Duschwanne und Plastikwand (Kapillarwirkung!) und von da aus in die Bodenplatte. Auch an dieser Stelle konnte man nach nicht einmal fünf Jahren erhebliche Schäden an der Bodenplatte feststellen (u. a. bei Tast- und Messprüfung von außen). Bemerkt hatte ich das bei einem Urlaub im Sommer in Frankreich, als morgens nach dem Duschen das Duschwasser hinten aus dem Wohnmobil tropfte – hervorgequollen aus dem Spalt zwischen Seitenwand und Bodenplatte. So sind nach jedem Duschvorgang über Jahre immense Schäden an der Bodenplatte entstanden.
Auch der obere Heckspoiler war nicht gut verarbeitet (hier sitzt die dritte Bremsleuchte drin). Nach fünf Jahren hatten sich die insgesamt vier Schrauben losgerappelt und waren ausgerissen. Durch die Schraubenlöcher war auch Feuchtigkeit in die Heckwand eingedrungen; wie viel, kann nur gemutmaßt werden (hier waren gottlob keine Spuren im Inneren erkennbar).
Bei dem Sky Traveller handelte es sich um unser erstes Wohnmobil, mit dem wir viele schöne Erinnerungen verbinden. Für mich verbinden sich damit allerdings gleichzeitig auch horrende Reparaturorgien, die ich alle in Eigenleistung erbracht habe. Mittlerweile haben wir dieses Fahrzeug weiterverkauft und uns für ein Wohnmobil eines anderen Herstellers entschieden. Möbelbau und Technik des Knaus hatten uns durchaus zugesagt, aber nach diesen Erfahrungen wollte ich kein weiteres Fahrzeug dieser Marke mehr kaufen. Die Lektüre der Texte auf dieser Seite stellt eindrucksvoll unter Beweis, dass diese Entscheidung nicht falsch war.
Ich rate bei Fahrzeugen der Fa. Knaus nach BJ 2010 (also nach der Insolvenzkrise) auch zur unbedingten Vorsicht.
Ich erwarb 2013 einen gebrauchten Sky Traveller 650DG aus November 2011. Dieses Fahrzeug fahre ich immer noch. Jedoch kann ich die negativen Erfahrungen anderer Kommentatoren absolut bestätigen, ich habe damals vom Kauf eines wesentlich günstigeren Fahrzeugs aus italienischer Produktion abgesehen und glaubte an deutsche Wertarbeit. Wie lächerlich…
Auf einer unserer Touren,da war das Fahrzeug ca. 4 Jahre alt,lief plötzlich Wasser aus der Sitzbank an der Dinette. Die Fehlersuche gestaltete sich schwierig, Wasser sucht sich seinen Weg.Mit viel Aufwand stellte sich dann heraus, daß der Spiralschlauch,der als Abwasserleitung vom verschiebbaren Waschbecken hinter der Wand verlegt ist, undicht ist.Um da ranzukommen muss man die Duschtür ausbauen,das verschiebbare Waschbecken demontieren und aus den Telekopschienen ziehen. Dann an Schlauch und Abwasserrohre ranzukommen ist fast unmöglich. Jedenfalls stellte sich heraus daß der dünnwandige Stahlflex-Schlauch durch die Verwendung einer Stahlschelle durch das häufige Verschieben des Waschbeckens durchgescheuert war, zumal Stahlschelle und Stahlwendel des Schlauches immer aneinander gerieben haben. Der demontierte Schlauch war komplett spröde und zerbrach an mehreren Stellen bei dem Versuch ihn in gestrecktem Zustand für eine Ersatzbeschaffung abzumessen. Der Schlauch war also überhaupt nicht für leicht aggressives Abwasser aus dem Handwaschbecken geeignet. Zum Glück bin ich Techniker und kann solche Reparaturen selbst erledigen,in der Werkstatt hätte mich allein dieses Problem schon wegen der schweren Zugänglichkeit ein Vermögen gekostet.
Kurz nach Ablauf der Garantiezeit stellte ich Regenwassereinbruch im Bad fest. Das passierte jedoch ausschließlich während der Fahrt.Ferner funktionierten zwei seitliche orange Begrenzungsleuchten nicht mehr und Applikationen (; Aufkleber) lösten sich ab. Knaus schickte mich zu einem Vertragshändler. Der dichtete die Dachluke neu ein und reparierte die anderen genannten Mängel. Die Dichtigkeitsprüfung musste ich jedoch selbst tragen!!
Nach kurzer Zeit wieder Regenfahrt,wieder Wassereinbruch. Ich ließ meinen Sohn fahren und schaute mir live an was passierte: durch den Fahrtwind hob sich die Dachluke immer hoch,weil die Pippifax-Kunststoffnasen der Luken-Arretierungen abgebrochen waren!! Ich baute also die bewegliche Dachluke aus,kaufte für wenige Euro neue Arretierungen und tauschte die aus. Nie wieder Wassereinbruch!! Einen so einfachen Fehler hätte eine Fachwerkstatt sehen müssen !! Nach Kontrolle der anderen beiden Dachluken tauschte ich auch dort die Arretierungen.
Bei der Reparatur der orangen Begrenzungsleuchten wurden nur Quetschverbinder genommen, kein Schrumpfschlauch um Feuchtigkeit fernzuhalten. Die dünnen Kabel der Leuchten waren nach kurzer Zeit fast vollständig weg korrodiert, weshalb ich mir im Internet neue Leuchten besorgte….
Die Kennzeichenleuchten sind bei fast jedem TÜV Termin bemängelt worden und mussten ausgetauscht werden. Ursache: Anstatt geschlossene/ gekapselte Leuchten einzubauen hat man nach hinten offene Leuchten eingebaut. Sobald es regnet wird das Spritzwasser von den Reifen dorthin geschleudert und alles korrodiert weg. Auch das kann ich für wenige Euro alleine reparieren, zum Glück !!
Auch sind nach kurzer Zeit ein Großteil der äußeren Verkleidungen an den Schraubbefestigungen weggebrochen. Ursache ist offensichtlich dass der Kunststoff nicht ausreichend UV- Beständig ist,denn auch die auf Kulanz getauschten Teile brachen an denselben Stellen und auch am Dach sehe ich wie spröde der Kunststoff an den Verkleidungen geworden ist.
Ich könnte jetzt noch Romane schreiben was ich an Pfusch ab Werk oder der Vertragswerkstatt an meinem Fahrzeug gesehen habe. Ich kann bei diesem Fahrzeug definitiv nicht ohne Werkzeugkiste in Urlaub fahren irgendwas ist immer!!! Und zum Glück habe ich immer irgendwo günstig Original-Ersatzteile der Zulieferer gefunden,denn die vom KNAUS – Händler kann man bei den Apothekenpreisen nicht bezahlen. ABER: ein Lob auf den Möbelbau!! Bis auf klemmende Scharniere oder Schrankverriegelungen ( Zulieferteile) ist an den Möbeln alles top verarbeitet.
Auch Elektrik und Gas funktionieren ohne Probleme. Ich wollte mir eigentlich ein kleines Fahrzeug kaufen, aber inzwischen kenne ich die Schwachstellen meines Fahrzeugs und habe genug Reparaturen und Optimierungen durchgeführt – ich weiß dass gerade jetzt wo Camping boomt die Karren noch mehr “ zusammengenagelt“ als vorher.
Aber ansonsten NIE WIEDER KNAUS
Ich habe einen 650-Alkoven-Modell,inzwischen 9 Jahre alt.Das Fahrzeug ist technisch eigentlich in Ordnung. Es ist die Optik, die „flöten geht.
Auf der Beifahrerseite verfärben sich die aufgebrachten Dekorfolien tief braun.
Diese Seite ist der Sonne ausgesetzt, der Teil ,welcher durch die Markise abgedeckt ist, zeigt keine Färbung. Also Sonne gleich UV gleich UV-Unverträglichkeit der Folien. Mehrere Anfragen an Knaus, sich an der Reparatur zu beteiligen, erfolglos. Billig ist der Wechsel nämlich nicht. Für einen Teil an
der Beifahrertür durfte ich stolze EUR 500.- hinlegen. Bis in die Geschäftsleitung -per Einschreiben- habe informiert. Nix, Arroganz dein Name ist Knaus!
Zusätzlich stelle ich fest, alle 2 Jahre muß der Schriftzug –Knaus — am Alkoven neu angebracht werden. Der ist so „günstig“ angebracht, daß
abrutschender Schnee die Buchstaben mitnimmt. Erst steht dann nur noch
–naus– , dann –aus– usw.
Hätte ich nicht eine sehr gute Werkstatt in 5km Entfernung, ich hätte längst verkauft, und wäre wieder bei ROBEL. Dort weiß man, wie KD-Dienst geschrieben wird